Histpathologie
Haarausfall und Mikroentzündungen
Schon seit längerem weiß man, dass Mikroentzündungen eine wesentliche Rolle beim Haarausfall spielen. Zusammen mit genetischem, in Doktrinen und Altersfaktoren sind sie an der Verkleinerung der Haarfollikel beteiligt. Eine neue Studie lässt erkennen, dass die Mikroentzündung möglicherweise ein aktiver Teilhaber an diesem Prozess ist.
Ziel der Studie
Die histopathologischen und strukturellen Veränderungen in männlichem anlagebedingten Haarausfall zu untersuchen
Patienten/Methoden
55 Teilnehmer wurden in dieser Studie eingeschlossen, davon 40 mit anlagebedingten Haarausfall und 15 als Kontrolle mit vergleichbarem Alter. Hautbiopsien der vorderen kahlen Stellen und der hinteren behaarten Haarbereiche wurden histopathologisch, immunhistochemisch auf Kollagen und ultrastrukturell untersucht.
Ergebnisse
Die vorderen kahlen Bereiche der Patienten zeigten hoch signifikante Steigerung der Telogenhaare und eine Abnahme der einer Anagen/Telogen Ratio und der Terminal/Vellus Ratio. Eine Entzündung im Bereich der Haarfollikel war ein konstanter Faktor in frühen Stadien und zeigte eine umgekehrte Korrelation zu einer Fibrose dieser Bereiche. Diese trat in späteren Fortgeschrittenen Fällen auf, verbunden mit einer Verdickung des Haarschaftes.
Schlussfolgerung
Die Mikroentzündung der Follikeln spielt eine wichtige Rolle in der Entstehung von Haarausfall im Frühstadium. Mit der Zeit ersetzt dies eine Verdickung des Haarschaftes infolge einer gesteigerten Ablagerung von Kollagen, gefolgt von einer ausgeprägten Fibrose des Bereichs und manchmal mit einer kompletten Zerstörung der betroffenen Haarfollikel im fortgeschrittenen Stadium.
Letzte Aktualisierung: Sat Aug 14 20:28:24 2010 durch sensitiv
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