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Sulfasalazin


Sulfasalazin


Ergebnis einer klinischen Studie

Hintergrund: Alopecia areata (AA) Ist eine Autoimmunerkrankung die durch die T-Lymphozyten vermittelt wird. viele Behandlungen wurden bisher versucht, aber die Ergebnisse sind bisher enttäuschend. Es gibt weiter einen hohen Bedarf nach therapeutischen Alternativen.

Methode: über einen Zeitraum von drei Jahren wurden 26 Patienten mit schwerer alopecia areata (> 40 % Haarverlust) in eine offene unkontrollierte klinische Studie aufgenommen. Je nach ihrer Reaktion auf Sulfasalazin wurden die Patienten in drei Gruppen eingeteilt

- kein Haarwuchs (weniger als 10 % terminales Haar)
- teilweises Haarwachstum (10-90 % terminales Haar)
- komplettes Haarwachstum (90-100 % terminales Haar)

Die Wirkung wurde durch klinische Untersuchung dokumentiert.

Ergebnis: 22 Patienten beendeten die Behandlung. Insgesamt 68 % (15 von 22 Patienten) reagierten auf die Behandlung: 27 % (sechs von 22) wiesen einen kompletten Neuwuchs auf, und 41 % hatten teilweises Haarwachstum. Sieben (32 %) Patienten hatten kein Haarwachstum. Von den 20 Patienten mit kompletter oder teilweiser Wiederherstellung, erlitten 10 (45 %) einen teilweisen oder kompletten Rückfall. Nebenwirkungen nach der Behandlung wurden bei sieben (32 %) Patienten gesehen.

Schlussfolgerung: Sulfasalazin kann als therapeutische Alternative in der Behandlung der AA angesehen werden, besonders wegen seinem Sicherheitsprofil, der kosmetisch akzeptablen Wirkung und der guten Verträglichkeit.

Quelle:
Aghaei S
An uncontrolled, open label study of sulfasalazine in severe alopecia areata.
Indian journal of dermatology, venereology and leprology; VOL: 74 (6); p. 611-3 /2008 Nov-Dec/


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